|
1.Kühlung
Wer den Innenraum seines Rechners nicht zu warm werden
lässt, sorgt damit nicht nur für eine höhere
Systemstabilität, sondern beugt auch dem vorschnellen
Ableben seiner Hardware vor. Nicht nur auf Kühler und
Lüfter kommt es dabei an. Auch das Zusammenbinden von
Kabeln kann zu einer verbesserten Luftzirkulation führen.
Falten Sie flache Kabel (beugen, nicht knicken) und binden
Sie nebeneinander liegende Kabel mit Hilfe von Kabelbindern
und -klammern zusammen. Auf den Einsatz von Gummibändern
sollte verzichtet werden. Sie werden mit der Zeit spröde
und reissen.
|
|
2.
Die Autostart- Funktion
von CD-/DVD-ROM Laufwerken kann mitunter ganz schon nervig
sein. Beispielsweise wenn man eine Sicherungskopie von einer
Audio- CD anlegen möchte und sofort der CD-Player anspringt.
Zum Glück lässt sich die Autostart-Funktion leicht
abschalten. Öffnen Sie den Geräte-Manager (Start
-> Systemsteuerung - > System) und doppelklicken Sie
auf "Eigenschaften", dann auf "Einstellungen".
Jetzt nur noch "Automatische Benachrichtigung beim Wechseln"
deaktivieren - fertig. |
|
3.
Genervt vom Wechsel der
Laufwerksbuchstaben Ihrer optischen Laufwerke? Weisen
Sie CD-ROM und DVD Laufwerken einen festen Laufwerksbuchstaben
zu. Starten Sie den Geräte-Manager (Start -> Einstellungen
->Systemsteuerung -> System) und doppelklicken Sie auf
"CD-ROM". Klicken Sie danach auf das entsprechende
Laufwerk und aktivieren Sie "Eigenschaften" und
dann "Einstellungen". Unter "Erster Buchstabe"
können Sie nun einen Buchstaben auswählen, der weit
genug hinten liegt - z.B. "V". Das CD-ROM Laufwerk
behält nun den Laufwerksbuchstaben, auch wenn weitere
Festplatten angeschlossen oder abgehängt werden. |
|
4.
Wenn die Anzeige auf dem Monitor
flackert muss nicht unbedingt ein Hardware-Defekt vorliegen.
Möglicherweise sind nur die Anzeigeeinstellungen fehlerhaft.
Klicken Sie "Start" -> "Einstellungen"
-> "Systemsteuerung" -> "Anzeige".
Unter der Registerkarte "Einstellungen" sollten
Sie zunächst prüfen, ob Sie eine zu hohe Auflösung
gewählt haben. Vor allem ältere Grafikkarten können
hohe Auflösungen nur bei niedrigen Bildwiederholfrequenzen
darstellen, was sich als "flackern" bemerkbar machen
kann. Reduzieren Sie die Auflösung durch verschieben
des Schiebereglers nach links. |
|
5.
Wenn die Anzeige weiterhin fehlerhaft ist, prüfen Sie
auch die Monitor-Einstellungen.
Dorthin gelangen Sie, indem Sie auf der Registerkarte für
die Bildschirmauflösung die Option "Erweitert"
anklicken. Rufen Sie nun die Registerkarte "Monitor"
auf. Stellen Sie anhand des Handbuchs fest, welche Bildwiederholrate
der Monitor bei der von ihnen gewählten Auflösung
erreichen kann. Stellen Sie die Bildschirmfrequenz auf einen
möglichst hohen, noch zulässigen Wert ein. Vorsicht:
Ältere Monitore können beschädigt werden, wenn
die Bildschirmfrequenz höher eingestellt wird als zulässig. |
|
6.
Wenn der Rechner nach dem Start von Windows keine Eingaben
mehr zulässt oder das Bild komplett verschwindet bleibt
noch die Möglichkeit den Computer im abgesicherten
Modus neu zu starten. In diesem Modus wird nur die
Minimalkonfiguration für Windows geladen und etwaige
Hardware- oder Treiberprobleme können gelöst werden.
Starten Sie den Computer und drücken Sie die "F8"-Taste
während Windows bootet. Wählen Sie im daraufhin
erscheinenden Menü die Option "Abgesicherter Modus |
|
7.
Auch ein Update des Grafikkartentreibers
kann mitunter Wunder bewirken. Aktuelle Treiber für Ihre
Grafikkarte lassen sich per Internet von der Website des jeweiligen
Herstellers herunterladen. Sind Sie fündig geworden und
haben einen aktuellen Treiber (als ausführbare .exe Datei)
auf der Festplatte, sollten Sie vor der Installation des neuen
Treibers den alten Grafikkartentreiber deinstallieren. Ansonsten
kann es unter Umständen zu einer fehlerhaften Installation
kommen. Rufen Sie den Geräte-Manager auf und doppelklicken
Sie in der Konsolenstruktur auf Grafikkarte. Klicken Sie nun
mit der rechten Maustaste auf die Grafikkarte und wählen
Sie die Option "Deinstallieren" im Kontextmenü.
Starten Sie jetzt die Installation des Treiberupdates und
folgen Sie den Anweisungen des Herstellers. |
|
8.
Damit die Kommunikation zwischen Betriebssystems und Hardware
möglichst schnell und reibungslos abläuft, empfiehlt
es sich die installierten Treiber
auch auf einem möglichst aktuellen Stand zu halten.
Wer das zeitraubende Suchen nach Updates umgehen will, nutzt
einfach die entsprechende Windows-Funktion. Ist diese aktiviert
und der Rechner online, werden die Treiber-Updates automatisch
installiert. Da Microsoft nicht alle verfügbaren Treiber
anbietet, muss im schlimmsten Fall doch manuell gesucht und
heruntergeladen werden. Klicken Sie auf "Start"
-> "Einstellungen" -> "Systemsteuerung"
und rufen Sie "Windows-Update" auf. Aktivieren Sie
nun die Einstellung für das automatische Update. Sobald
eine Verbindung mit dem Internet herstellt wird, werden die
Treiber automatisch aktualisiert. |
|
9.
Wenn eine neue PCI-Karte
nicht wie vorgesehen arbeitet, kann es sein, dass sie einen
Interrupt (IRQ) mit einem anderen Gerät teilen muss und
sich daraus ein Gerätekonflikt ergibt. Eine vorbeugende
Möglichkeit besteht darin, einen PCI-Steckplatz zu wählen,
auf dem das Gerät seinen Interrupt nicht mit anderen
Geräten teilen muss. Welche Steckplätze dafür
in Frage kommen, ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich.
Das Handbuch Ihres Mainboards sollte Auskunft über das
zugrundeliegende "Interrupt-Sharing" liefern und
die Wahl eines passenden Steckplatzes erleichtern. |
|
10.
Wenn das Handbuch nicht weiterhilft, können Sie zunächst
versuchen die entsprechende PCI-Karte auf dem dritten PCI-Steckplatz
einzusetzen. Zwar ist das IRQ-Sharing-Verhalten Hersteller-spezifisch,
doch bei vielen Systemen muss dieser sich seinen Interrupt
nicht teilen. |
|
11.
Treten seltsame Ausfallerscheinungen
bei Spielen oder der Musikwiedergabe auf? Dann könnte
es sein, dass die entsprechenden PCI/AGP-Karten sich zwar
einen Interrupt brüderlich teilen, aber das Interrupt-Sharing
nicht wirklich gut beherrschen. Abhilfe schafft gerade bei
älteren Karten ein Treiber-Update. Alternativ kann der
Einsatz der PCI-Karte auf einem anderen Steckplatz versucht
werden. Eventuell kommen die Karten in einer anderen Konstellation
besser zurecht |
|
12.
Wenn sich der Hardware
IRQ-Konflikt trotz allem nicht beseitigen lässt,
überprüfen Sie wie die Interrupts vergeben sind.
Klicken Sie auf "Start" -> "Systemsteuerung
- System" und aktivieren Sie den Geräte-Manager.
Wählen Sie dort die Ressourcen-Anzeige des Computers
und lassen Sie sich die Ressourcen nach Interrupts auflisten.
Notieren Sie sich welche IRQs frei, und welche mehrfach belegt
sind. Schauen Sie im Geräte-Manager nach, welche Hardware-Komponenten
fehlerhaft arbeiten oder deaktiviert sind. Windows markiert
deartige Komponenten mit einem gelben-Ausrufezeichen (falsche
Einstellungen/fehlerhafter Treiber) oder einem roten Kreuz
(deaktiviert wegen Konfigurationsproblem). Weisen Sie der
fehlerhaften Komponente über die Ressourcen-Einstellung
einen freien Interrupt zu. Wenn alles funktioniert hat, sollte
der Gerätekonflikt verschwunden sein. |
|
13.
Wenn sich Systemabstürze
unter Windows häufen, kann dies mitunter an falschen
BIOS-Einstellungen liegen. Überprüfen und optimieren
Sie die Einstellungen ihres BIOS. Notieren Sie sich jedoch
vor jeder Änderung die ursprünglichen Einstellungen,
um Sie im Bedarfsfall wieder rückgängig zu machen.
Eine deutschsprachige Anleitung zum perfekt eingestellten
BIOS bietet das kostenlose BIOS Kompendium 5.5 |
|
14.
Wenn der Rechner beim Hochfahren besonders viel Zeit benötigt,
kann durch neue BIOS-Einstellungen
Zeit gespart werden. Aktivieren Sie einfach die Schnellstart-Funktion
im BIOS - dann umgeht das BIOS den Test des Arbeitsspeichers.
Der bringt in der Regel ohnehin keinen Vorteil, denn die RAM-Bausteine
des Rechners gehen kaum kaputt. Die entsprechende Funktion
findet sich im BIOS, je nach Hersteller, meist unter der Option
"Quick Boot", "Quick Power on Self Test"
oder "Boot, Quick Boot". Schalten Sie diese Funktion
auf "Enabled |
|
15.
Wer die BIOS-Funktion zum Schnell-Booten nicht aktivieren
möchte, kann den Arbeitsspeicher-Test
auch manuell abbrechen. Einfach die "ESC"-Taste
drücken, sobald das BIOS nach dem Rechnerstart mit dem
Testen beginnt |
|
16.
Wer kein zweites Diskettenlaufwerk besitzt, kann den Boot-Vorgang
weiter beschleunigen, indem er das Laufwerk im BIOS deaktiviert.
Ändern Sie den BIOS-Eintrag
"Floppy B", "Drive B" oder Diskette
B" (je nach Hersteller) auf "None" oder "Not
installed". |
|
17.
Eine weitere Zeit-Ersparnis ergibt sich durch Deaktiverung
des Floppy-Laufwerk-Tests. Ändern Sie den BIOS-Eintrag
"Floppy Drive Seek" oder "Boot Up Floppy
Seek" auf "Disabled". |
|
18.
Die Festplatte lahmt,
obwohl Mainboard und Laufwerk Ultra-DMA fähig sind? Überprüfen
Sie, ob auch das Verbindungskabel Ultra-DMA fähig ist.
Ultra-DMA/66-133 benötigt nämlich ein spezielles
Datenkabel. Ist nur ein normales Datenkabel vorhanden, oder
das Ultra-DMA-Kabel falsch angeschlossen, wird mit normaler
Geschwindigkeit gearbeitet. Ein Ultra-DMA fähiges Kabel
erkennen Sie an den Unterschiedlichen farbigen Buchsen. Die
blaue Buchse muss mit dem Mainboard verbunden sein, die Schwarze
mit dem als "Master" konfigurierten Gerät und
die Graue mit dem als "Slave" konfigurierten Gerät. |
|
19.
Wenn der Festplatten-Speicher
knapp wird, heisst es aufräumen. Fangen Sie am
Besten mit dem temporären Verzeichnis an. Hier legt Windows
Dateien ab, mit denen es gerade arbeitet. Stürzt der
Rechner ab, bleiben die von Windows angelegten Dateien oft
als Datenmüll zurück - auch wenn sie nie mehr benötigt
werden. Löschen Sie den Inhalt des "Temp"-Ordners,
der sich im Windows-Verzeichnis befindet. Falls eine der Dateien
doch noch benötigt wird, erscheint eine Rückmeldung,
die darauf hinweist, dass die entsprechende Datei nicht gelöscht
werden kann. Lassen Sie diese Datei dann einfach aus. |
|
20.
Eine weitere Möglichkeit die Festplatte
von unnötigem Ballast zu befreien ist es, die vom Internet
Browser eingesammelte Daten zu löschen. Starten Sie den
Internet-Explorer und klicken Sie auf "Extras" ->
"Internetoptionen" -> "Allgemein" und
dann auf "Dateien löschen". |
|
21.
Damit der Internet-Explorer
zukünftig nicht mehr so viel Platz mit alten Daten belegt,
reduzieren Sie seinen Cache. Unter "Extras" ->
"Internetoptionen" -> "Temporäre Internetdateien"
können Sie die Cache-Größe einstellen. 15-20
Megabyte gelten in der Regel als ausreichend. |
|
22.
Auch der virtuelle Papierkorb
belegt Platz auf der Festplatte - sofern er nicht regelmässig
geleert wird. Doppelklicken Sie auf den Papierkorb und stellen
Sie sicher, dass sich darin keine versehentlich gelöschten
Dateien befinden. Klicken Sie dann auf "Datei" und
wählen Sie die Option "Papierkorb leeren".
Alle im Papierkorb befindlichen Daten werden jetzt endgültig
gelöscht und der Platz auf der Festplatte wieder freigegeben. |
|
23.
Standardmässig verwendet der Papierkorb
bis zu zehn Prozent der Festplattenkapazität um gelöschte
Dateien aufzunehmen. Um seine Kapazität zu verringern
klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Mülleimer.
Wählen Sie im Kontextmenü die Option "Eigenschaften".
Nun können Sie die Gröle des Papierkorbs neu festlegen.
Bei grossen Festplatten ist ein Prozent der Festplattenkapazität
meist ausreichend |
|
24.
Versehentlich gelöschte Dateien finden sich oft im Papierkorb
wieder. Doppelklicken Sie auf den Papierkorb und markieren
Sie die gewünschten Dateien. Klicken Sie dann auch "Datei"
und aktivieren Sie die Option "Wiederherstellen".
Die Dateien erscheinen dann an wieder in ihrem ursprünglichen
Herkunftsverzeichnis. |
|
25.
Wenn wichtige Dateien gelöscht und der Papierkorb geleert
wurde, wird es schwierig noch an die Daten heranzukommen.
Windows bietet hierfür kein Standard-Werkzeug zur Datenrettung.
Solange die Bereiche der Festplatte auf denen sich die gelöschten
Dateien befanden nicht mit neuen Daten überschrieben
wurden, kann Abhilfe geschaffen werden. Im T-Online Special
Datenrettung finden Sie ausführliche Anleitungen und
Programme zum Download. |
|
26.
Sie haben einen Drucker der an der Parallel-Schnittstelle
des Rechners angeschlossen ist? Überprüfen
Sie ob auch das BIOS optimal auf darauf eingestellt ist. Lesen
Sie im Drucker-Handbuch nach, ob ihr Drucker den einen schnellen
Transfermodus beherrscht (IEEE1284, EPP/ECP). In diesem Fall
sollte auch das BIOS entsprechend konfiguriert sein. Falls
nicht, deaktivieren Sie den ECP/EPP Modus im BIOS. Ändern
Sie im BIOS die Option "Parallel Port Mode" bzw.
Peripheral Configuration (je nach Hersteller) auf den entsprechenden
Modus ihrer Druckers. |
|
27.
Wer sich über halbfertige
oder gestückelte Ausdrucke ärgert, hat vermutlich
den Transfermodus für seinen Drucker im BIOS falsch konfiguriert.
Der Rechner sendet die Daten daher so schnell an den Drucker,
dass dieser nicht schnell genug mit dem Drucken nachkommt.
Ändern Sie in diesem Fall im BIOS die Option "Parallel
Port Mode" bzw. "Peripheral Configuration"
(je nach Hersteller) auf den langsameren Übertragungs-Modus
"Bi-Dir". |
|
28.
Wem das Ausdrucken von
Probeseiten zu lange dauert kann auf einfachem Wege
Zeit und Toner sparen: Einfach die Druckauflösung reduzieren.
Wenn es nur um einen einzelnen Probeausdruck geht, ändern
Sie die Auflösung jeweils beim Drucken. In Word klicken
Sie beispielsweise auf "Datei", dann auf "Drucken".
Es erscheint ein Druckmenü, in dem Sie die Reduzierung
vornehmen können. Um generell alle Seiten mit einer niedrigeren
Auflösung zu drucken, müssen Sie die Einstellungen
des Drucker-Treibers ändern. Dorthin gelangen Sie über
"Start" -> "Systemsteuerung" ->
"Drucker". Suchen Sie dort die Einstellung Grafik/Auflösung
und aktivieren Sie (je nach Treiber-Hersteller die Option
"Entwurfsqualität", "niedrig" oder
"Schnelldruck". Wenn die Grafikauflösung in
Punkten angegeben ist (z.B. 600 dpi) stellen Sie diese auf
einen vergleichsweise niedrigen Wert (z.B. 300 dpi). |
|
29.
Wenn Sie nicht jedesmal die Druck-Einstellungen
von Hand vornehmen möchten, können Sie den
Drucker-Treiber auch mit verschiedenen Voreinstellungen hinterlegen.
Installieren Sie ihren Drucker ("Start" -> "Einstellungen"
-> "Drucker" -> "Neuer Drucker")
für jede geplante Voreinstellung je einmal. Klicken Sie
nun mit der rechten Maustaste auf den entsprechenden Drucker-Treiber
und hinterlegen Sie die gewünschten Voreinstellungen.
Wenn Sie nun in einer Anwendung (z.B. Word) auf "Datei"
und dann "Drucken" gehen, müssen Sie nur noch
den entsprechenden Druckernamen auswählen. |
|
30.
Damit keine Verwechselungsgefahr aufkommt, sollten Sie für
Ihre Voreinstellungen noch eindeutige Namen vergeben. Klicken
Sie im Drucker-Menü
("Start" -> "Einstellungen" -> "Drucker")
mit der rechten Maustaste den Drucker an, dessen Namen
Sie ändern möchten. Wählen Sie nun die Option
"Umbenennen" und vergeben Sie einen leicht zu identifizierenden
Namen - z.B. "Qualität" oder "Probedruck". |
|
31.
Um Zugriffe auf die Festplatte
zu beschleunigen, empfiehlt es sich von Zeit zu Zeit das Laufwerk
zu defragmentieren. Dabei werden Daten die zusammengehören
auch physikalisch zusammengebracht. Die Schreib- und Leseköpfe
der Platte müssen sich dann weniger bewegen um die Daten
einzusammeln. Das verbessert nicht nur die Geschwindigkeit,
sondern auch die Lebensdauer des Laufwerks. Das Defragmentierungsprogramm
von WIndows erreichen Sie über "Start" ->
"Programme" -> "Zubehör". Die
Dauer der Defragmentierung hängt vom Grad der Fragmentierung
und der Grösse des Laufwerks ab. Mitunter kann der Vorgang
auch länger als eine Stunde dauern |
|
32.
Damit keine wichtigen Daten durch Festplattenfehler
verloren gehen, sollte das Laufwerk in regelmässigen
Abständen auf Fehler untersucht werden. Auch eine Festplatte
die heute noch einwandfrei ist, kann mit der Zeit Fehler aufweisen.
Das Windows-Programm zur Fehlerüberprüfung finden
Sie unter "Start" -> "Programme" ->
"ScanDisk". Unter Win2000 ist ScanDisk in das Defragmentierungsprogramm
integriert. Wählen Sie die Option "Standard"
und aktivieren Sie unter "Optionen" die Option "Fehler
automatisch korrigieren" |
|
33.
Wenn ScanDisk bei
der Standardsuche Fehler meldet, sollte die Festplatte auf
Herz und Nieren geprüft werden. Wählen Sie dazu
die ScanDisk-Option "Intensiv" aus wählen Sie
unter "Optionen" den "System und Datenbereich".
Um möglichen Fehlern vorzubeugen, deaktivieren Sie "Keinen
Schreibtest durchführen" sowie "Keine fehlerhaften
Sektoren in versteckten und Systemdateien korrigieren".
Hat ScanDisk fehlerhafte Stellen erkannt, werden diese vermerkt.
Zukünftig erlaubt Windows keine Datenspeicherung mehr
in diesen Bereichen und versucht dort befindliche Daten in
fehlerfreie Bereiche zu umzukopieren. Der Vorgang ist sehr
zeitintesiv und kann bis zu mehreren Stunden dauern. |
|
34.
Manche AVI-Videodateien können nicht abgespielt werden?
Das Musikprogramm kann nicht auf bestimmte MP3-Codecs zugreifen.
Bringen Sie Ihre Audio-
und Videocodecs auf den neuesten Stand. Eine Sammlung
aktueller Audio- und Videocodecs können beispielsweise
bei Microsoft heruntergeladen werden. Wer den Video-Codec
Divx in Version 3 oder den Fraunhofer MP3-Codec installiert
hat und danach ein Update des Windows Media Planers aufgespielt
hat, kann auf die CD’s nicht mehr zugreifen: Der Media Layer
prüft bei seiner Installation, ob die genannten (illegalen)
CD’s installiert sind und löscht diese aus dem System.
|
|
35.
Fast alle Festplatten,
CD-ROM- und DVD-Laufwerke bieten mittlerweile Unterstützung
für den schnellen DMA-Modus. Doch nicht immer ist er
auch in Windows aktiviert. Prüfen Sie die Einstellungen
für Datenträger und DVD/CD-ROM-Laufwerke im Gerätemanager.
Damit der DMA-Modus unter Windows aktiviert werden kann, muss
er jedoch auch im BIOS aktiviert sein. |