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Haftungsausschluß

35 Computer Tips

1.Kühlung Wer den Innenraum seines Rechners nicht zu warm werden lässt, sorgt damit nicht nur für eine höhere Systemstabilität, sondern beugt auch dem vorschnellen Ableben seiner Hardware vor. Nicht nur auf Kühler und Lüfter kommt es dabei an. Auch das Zusammenbinden von Kabeln kann zu einer verbesserten Luftzirkulation führen. Falten Sie flache Kabel (beugen, nicht knicken) und binden Sie nebeneinander liegende Kabel mit Hilfe von Kabelbindern und -klammern zusammen. Auf den Einsatz von Gummibändern sollte verzichtet werden. Sie werden mit der Zeit spröde und reissen.
 

2. Die Autostart- Funktion von CD-/DVD-ROM Laufwerken kann mitunter ganz schon nervig sein. Beispielsweise wenn man eine Sicherungskopie von einer Audio- CD anlegen möchte und sofort der CD-Player anspringt. Zum Glück lässt sich die Autostart-Funktion leicht abschalten. Öffnen Sie den Geräte-Manager (Start -> Systemsteuerung - > System) und doppelklicken Sie auf "Eigenschaften", dann auf "Einstellungen". Jetzt nur noch "Automatische Benachrichtigung beim Wechseln" deaktivieren - fertig.

3. Genervt vom Wechsel der Laufwerksbuchstaben Ihrer optischen Laufwerke? Weisen Sie CD-ROM und DVD Laufwerken einen festen Laufwerksbuchstaben zu. Starten Sie den Geräte-Manager (Start -> Einstellungen ->Systemsteuerung -> System) und doppelklicken Sie auf "CD-ROM". Klicken Sie danach auf das entsprechende Laufwerk und aktivieren Sie "Eigenschaften" und dann "Einstellungen". Unter "Erster Buchstabe" können Sie nun einen Buchstaben auswählen, der weit genug hinten liegt - z.B. "V". Das CD-ROM Laufwerk behält nun den Laufwerksbuchstaben, auch wenn weitere Festplatten angeschlossen oder abgehängt werden.

4. Wenn die Anzeige auf dem Monitor flackert muss nicht unbedingt ein Hardware-Defekt vorliegen. Möglicherweise sind nur die Anzeigeeinstellungen fehlerhaft. Klicken Sie "Start" -> "Einstellungen" -> "Systemsteuerung" -> "Anzeige". Unter der Registerkarte "Einstellungen" sollten Sie zunächst prüfen, ob Sie eine zu hohe Auflösung gewählt haben. Vor allem ältere Grafikkarten können hohe Auflösungen nur bei niedrigen Bildwiederholfrequenzen darstellen, was sich als "flackern" bemerkbar machen kann. Reduzieren Sie die Auflösung durch verschieben des Schiebereglers nach links.

5. Wenn die Anzeige weiterhin fehlerhaft ist, prüfen Sie auch die Monitor-Einstellungen. Dorthin gelangen Sie, indem Sie auf der Registerkarte für die Bildschirmauflösung die Option "Erweitert" anklicken. Rufen Sie nun die Registerkarte "Monitor" auf. Stellen Sie anhand des Handbuchs fest, welche Bildwiederholrate der Monitor bei der von ihnen gewählten Auflösung erreichen kann. Stellen Sie die Bildschirmfrequenz auf einen möglichst hohen, noch zulässigen Wert ein. Vorsicht: Ältere Monitore können beschädigt werden, wenn die Bildschirmfrequenz höher eingestellt wird als zulässig.

6. Wenn der Rechner nach dem Start von Windows keine Eingaben mehr zulässt oder das Bild komplett verschwindet bleibt noch die Möglichkeit den Computer im abgesicherten Modus neu zu starten. In diesem Modus wird nur die Minimalkonfiguration für Windows geladen und etwaige Hardware- oder Treiberprobleme können gelöst werden. Starten Sie den Computer und drücken Sie die "F8"-Taste während Windows bootet. Wählen Sie im daraufhin erscheinenden Menü die Option "Abgesicherter Modus

7. Auch ein Update des Grafikkartentreibers kann mitunter Wunder bewirken. Aktuelle Treiber für Ihre Grafikkarte lassen sich per Internet von der Website des jeweiligen Herstellers herunterladen. Sind Sie fündig geworden und haben einen aktuellen Treiber (als ausführbare .exe Datei) auf der Festplatte, sollten Sie vor der Installation des neuen Treibers den alten Grafikkartentreiber deinstallieren. Ansonsten kann es unter Umständen zu einer fehlerhaften Installation kommen. Rufen Sie den Geräte-Manager auf und doppelklicken Sie in der Konsolenstruktur auf Grafikkarte. Klicken Sie nun mit der rechten Maustaste auf die Grafikkarte und wählen Sie die Option "Deinstallieren" im Kontextmenü. Starten Sie jetzt die Installation des Treiberupdates und folgen Sie den Anweisungen des Herstellers.

8. Damit die Kommunikation zwischen Betriebssystems und Hardware möglichst schnell und reibungslos abläuft, empfiehlt es sich die installierten Treiber auch auf einem möglichst aktuellen Stand zu halten. Wer das zeitraubende Suchen nach Updates umgehen will, nutzt einfach die entsprechende Windows-Funktion. Ist diese aktiviert und der Rechner online, werden die Treiber-Updates automatisch installiert. Da Microsoft nicht alle verfügbaren Treiber anbietet, muss im schlimmsten Fall doch manuell gesucht und heruntergeladen werden. Klicken Sie auf "Start" -> "Einstellungen" -> "Systemsteuerung" und rufen Sie "Windows-Update" auf. Aktivieren Sie nun die Einstellung für das automatische Update. Sobald eine Verbindung mit dem Internet herstellt wird, werden die Treiber automatisch aktualisiert.

9. Wenn eine neue PCI-Karte nicht wie vorgesehen arbeitet, kann es sein, dass sie einen Interrupt (IRQ) mit einem anderen Gerät teilen muss und sich daraus ein Gerätekonflikt ergibt. Eine vorbeugende Möglichkeit besteht darin, einen PCI-Steckplatz zu wählen, auf dem das Gerät seinen Interrupt nicht mit anderen Geräten teilen muss. Welche Steckplätze dafür in Frage kommen, ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Das Handbuch Ihres Mainboards sollte Auskunft über das zugrundeliegende "Interrupt-Sharing" liefern und die Wahl eines passenden Steckplatzes erleichtern.

10. Wenn das Handbuch nicht weiterhilft, können Sie zunächst versuchen die entsprechende PCI-Karte auf dem dritten PCI-Steckplatz einzusetzen. Zwar ist das IRQ-Sharing-Verhalten Hersteller-spezifisch, doch bei vielen Systemen muss dieser sich seinen Interrupt nicht teilen.

11. Treten seltsame Ausfallerscheinungen bei Spielen oder der Musikwiedergabe auf? Dann könnte es sein, dass die entsprechenden PCI/AGP-Karten sich zwar einen Interrupt brüderlich teilen, aber das Interrupt-Sharing nicht wirklich gut beherrschen. Abhilfe schafft gerade bei älteren Karten ein Treiber-Update. Alternativ kann der Einsatz der PCI-Karte auf einem anderen Steckplatz versucht werden. Eventuell kommen die Karten in einer anderen Konstellation besser zurecht

12. Wenn sich der Hardware IRQ-Konflikt trotz allem nicht beseitigen lässt, überprüfen Sie wie die Interrupts vergeben sind. Klicken Sie auf "Start" -> "Systemsteuerung - System" und aktivieren Sie den Geräte-Manager. Wählen Sie dort die Ressourcen-Anzeige des Computers und lassen Sie sich die Ressourcen nach Interrupts auflisten. Notieren Sie sich welche IRQs frei, und welche mehrfach belegt sind. Schauen Sie im Geräte-Manager nach, welche Hardware-Komponenten fehlerhaft arbeiten oder deaktiviert sind. Windows markiert deartige Komponenten mit einem gelben-Ausrufezeichen (falsche Einstellungen/fehlerhafter Treiber) oder einem roten Kreuz (deaktiviert wegen Konfigurationsproblem). Weisen Sie der fehlerhaften Komponente über die Ressourcen-Einstellung einen freien Interrupt zu. Wenn alles funktioniert hat, sollte der Gerätekonflikt verschwunden sein.

13. Wenn sich Systemabstürze unter Windows häufen, kann dies mitunter an falschen BIOS-Einstellungen liegen. Überprüfen und optimieren Sie die Einstellungen ihres BIOS. Notieren Sie sich jedoch vor jeder Änderung die ursprünglichen Einstellungen, um Sie im Bedarfsfall wieder rückgängig zu machen. Eine deutschsprachige Anleitung zum perfekt eingestellten BIOS bietet das kostenlose BIOS Kompendium 5.5

14. Wenn der Rechner beim Hochfahren besonders viel Zeit benötigt, kann durch neue BIOS-Einstellungen Zeit gespart werden. Aktivieren Sie einfach die Schnellstart-Funktion im BIOS - dann umgeht das BIOS den Test des Arbeitsspeichers. Der bringt in der Regel ohnehin keinen Vorteil, denn die RAM-Bausteine des Rechners gehen kaum kaputt. Die entsprechende Funktion findet sich im BIOS, je nach Hersteller, meist unter der Option "Quick Boot", "Quick Power on Self Test" oder "Boot, Quick Boot". Schalten Sie diese Funktion auf "Enabled

15. Wer die BIOS-Funktion zum Schnell-Booten nicht aktivieren möchte, kann den Arbeitsspeicher-Test auch manuell abbrechen. Einfach die "ESC"-Taste drücken, sobald das BIOS nach dem Rechnerstart mit dem Testen beginnt

16. Wer kein zweites Diskettenlaufwerk besitzt, kann den Boot-Vorgang weiter beschleunigen, indem er das Laufwerk im BIOS deaktiviert. Ändern Sie den BIOS-Eintrag "Floppy B", "Drive B" oder Diskette B" (je nach Hersteller) auf "None" oder "Not installed".

17. Eine weitere Zeit-Ersparnis ergibt sich durch Deaktiverung des Floppy-Laufwerk-Tests. Ändern Sie den BIOS-Eintrag "Floppy Drive Seek" oder "Boot Up Floppy Seek" auf "Disabled".

18. Die Festplatte lahmt, obwohl Mainboard und Laufwerk Ultra-DMA fähig sind? Überprüfen Sie, ob auch das Verbindungskabel Ultra-DMA fähig ist. Ultra-DMA/66-133 benötigt nämlich ein spezielles Datenkabel. Ist nur ein normales Datenkabel vorhanden, oder das Ultra-DMA-Kabel falsch angeschlossen, wird mit normaler Geschwindigkeit gearbeitet. Ein Ultra-DMA fähiges Kabel erkennen Sie an den Unterschiedlichen farbigen Buchsen. Die blaue Buchse muss mit dem Mainboard verbunden sein, die Schwarze mit dem als "Master" konfigurierten Gerät und die Graue mit dem als "Slave" konfigurierten Gerät.

19. Wenn der Festplatten-Speicher knapp wird, heisst es aufräumen. Fangen Sie am Besten mit dem temporären Verzeichnis an. Hier legt Windows Dateien ab, mit denen es gerade arbeitet. Stürzt der Rechner ab, bleiben die von Windows angelegten Dateien oft als Datenmüll zurück - auch wenn sie nie mehr benötigt werden. Löschen Sie den Inhalt des "Temp"-Ordners, der sich im Windows-Verzeichnis befindet. Falls eine der Dateien doch noch benötigt wird, erscheint eine Rückmeldung, die darauf hinweist, dass die entsprechende Datei nicht gelöscht werden kann. Lassen Sie diese Datei dann einfach aus.

20. Eine weitere Möglichkeit die Festplatte von unnötigem Ballast zu befreien ist es, die vom Internet Browser eingesammelte Daten zu löschen. Starten Sie den Internet-Explorer und klicken Sie auf "Extras" -> "Internetoptionen" -> "Allgemein" und dann auf "Dateien löschen".

21. Damit der Internet-Explorer zukünftig nicht mehr so viel Platz mit alten Daten belegt, reduzieren Sie seinen Cache. Unter "Extras" -> "Internetoptionen" -> "Temporäre Internetdateien" können Sie die Cache-Größe einstellen. 15-20 Megabyte gelten in der Regel als ausreichend.

22. Auch der virtuelle Papierkorb belegt Platz auf der Festplatte - sofern er nicht regelmässig geleert wird. Doppelklicken Sie auf den Papierkorb und stellen Sie sicher, dass sich darin keine versehentlich gelöschten Dateien befinden. Klicken Sie dann auf "Datei" und wählen Sie die Option "Papierkorb leeren". Alle im Papierkorb befindlichen Daten werden jetzt endgültig gelöscht und der Platz auf der Festplatte wieder freigegeben.

23. Standardmässig verwendet der Papierkorb bis zu zehn Prozent der Festplattenkapazität um gelöschte Dateien aufzunehmen. Um seine Kapazität zu verringern klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Mülleimer. Wählen Sie im Kontextmenü die Option "Eigenschaften". Nun können Sie die Gröle des Papierkorbs neu festlegen. Bei grossen Festplatten ist ein Prozent der Festplattenkapazität meist ausreichend

24. Versehentlich gelöschte Dateien finden sich oft im Papierkorb wieder. Doppelklicken Sie auf den Papierkorb und markieren Sie die gewünschten Dateien. Klicken Sie dann auch "Datei" und aktivieren Sie die Option "Wiederherstellen". Die Dateien erscheinen dann an wieder in ihrem ursprünglichen Herkunftsverzeichnis.

25. Wenn wichtige Dateien gelöscht und der Papierkorb geleert wurde, wird es schwierig noch an die Daten heranzukommen. Windows bietet hierfür kein Standard-Werkzeug zur Datenrettung. Solange die Bereiche der Festplatte auf denen sich die gelöschten Dateien befanden nicht mit neuen Daten überschrieben wurden, kann Abhilfe geschaffen werden. Im T-Online Special Datenrettung finden Sie ausführliche Anleitungen und Programme zum Download.

26. Sie haben einen Drucker der an der Parallel-Schnittstelle des Rechners angeschlossen ist? Überprüfen Sie ob auch das BIOS optimal auf darauf eingestellt ist. Lesen Sie im Drucker-Handbuch nach, ob ihr Drucker den einen schnellen Transfermodus beherrscht (IEEE1284, EPP/ECP). In diesem Fall sollte auch das BIOS entsprechend konfiguriert sein. Falls nicht, deaktivieren Sie den ECP/EPP Modus im BIOS. Ändern Sie im BIOS die Option "Parallel Port Mode" bzw. Peripheral Configuration (je nach Hersteller) auf den entsprechenden Modus ihrer Druckers.

27. Wer sich über halbfertige oder gestückelte Ausdrucke ärgert, hat vermutlich den Transfermodus für seinen Drucker im BIOS falsch konfiguriert. Der Rechner sendet die Daten daher so schnell an den Drucker, dass dieser nicht schnell genug mit dem Drucken nachkommt. Ändern Sie in diesem Fall im BIOS die Option "Parallel Port Mode" bzw. "Peripheral Configuration" (je nach Hersteller) auf den langsameren Übertragungs-Modus "Bi-Dir".

28. Wem das Ausdrucken von Probeseiten zu lange dauert kann auf einfachem Wege Zeit und Toner sparen: Einfach die Druckauflösung reduzieren. Wenn es nur um einen einzelnen Probeausdruck geht, ändern Sie die Auflösung jeweils beim Drucken. In Word klicken Sie beispielsweise auf "Datei", dann auf "Drucken". Es erscheint ein Druckmenü, in dem Sie die Reduzierung vornehmen können. Um generell alle Seiten mit einer niedrigeren Auflösung zu drucken, müssen Sie die Einstellungen des Drucker-Treibers ändern. Dorthin gelangen Sie über "Start" -> "Systemsteuerung" -> "Drucker". Suchen Sie dort die Einstellung Grafik/Auflösung und aktivieren Sie (je nach Treiber-Hersteller die Option "Entwurfsqualität", "niedrig" oder "Schnelldruck". Wenn die Grafikauflösung in Punkten angegeben ist (z.B. 600 dpi) stellen Sie diese auf einen vergleichsweise niedrigen Wert (z.B. 300 dpi).

29. Wenn Sie nicht jedesmal die Druck-Einstellungen von Hand vornehmen möchten, können Sie den Drucker-Treiber auch mit verschiedenen Voreinstellungen hinterlegen. Installieren Sie ihren Drucker ("Start" -> "Einstellungen" -> "Drucker" -> "Neuer Drucker") für jede geplante Voreinstellung je einmal. Klicken Sie nun mit der rechten Maustaste auf den entsprechenden Drucker-Treiber und hinterlegen Sie die gewünschten Voreinstellungen. Wenn Sie nun in einer Anwendung (z.B. Word) auf "Datei" und dann "Drucken" gehen, müssen Sie nur noch den entsprechenden Druckernamen auswählen.

30. Damit keine Verwechselungsgefahr aufkommt, sollten Sie für Ihre Voreinstellungen noch eindeutige Namen vergeben. Klicken Sie im Drucker-Menü ("Start" -> "Einstellungen" -> "Drucker") mit der rechten Maustaste den Drucker an, dessen Namen Sie ändern möchten. Wählen Sie nun die Option "Umbenennen" und vergeben Sie einen leicht zu identifizierenden Namen - z.B. "Qualität" oder "Probedruck".

31. Um Zugriffe auf die Festplatte zu beschleunigen, empfiehlt es sich von Zeit zu Zeit das Laufwerk zu defragmentieren. Dabei werden Daten die zusammengehören auch physikalisch zusammengebracht. Die Schreib- und Leseköpfe der Platte müssen sich dann weniger bewegen um die Daten einzusammeln. Das verbessert nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch die Lebensdauer des Laufwerks. Das Defragmentierungsprogramm von WIndows erreichen Sie über "Start" -> "Programme" -> "Zubehör". Die Dauer der Defragmentierung hängt vom Grad der Fragmentierung und der Grösse des Laufwerks ab. Mitunter kann der Vorgang auch länger als eine Stunde dauern

32. Damit keine wichtigen Daten durch Festplattenfehler verloren gehen, sollte das Laufwerk in regelmässigen Abständen auf Fehler untersucht werden. Auch eine Festplatte die heute noch einwandfrei ist, kann mit der Zeit Fehler aufweisen. Das Windows-Programm zur Fehlerüberprüfung finden Sie unter "Start" -> "Programme" -> "ScanDisk". Unter Win2000 ist ScanDisk in das Defragmentierungsprogramm integriert. Wählen Sie die Option "Standard" und aktivieren Sie unter "Optionen" die Option "Fehler automatisch korrigieren"

33. Wenn ScanDisk bei der Standardsuche Fehler meldet, sollte die Festplatte auf Herz und Nieren geprüft werden. Wählen Sie dazu die ScanDisk-Option "Intensiv" aus wählen Sie unter "Optionen" den "System und Datenbereich". Um möglichen Fehlern vorzubeugen, deaktivieren Sie "Keinen Schreibtest durchführen" sowie "Keine fehlerhaften Sektoren in versteckten und Systemdateien korrigieren". Hat ScanDisk fehlerhafte Stellen erkannt, werden diese vermerkt. Zukünftig erlaubt Windows keine Datenspeicherung mehr in diesen Bereichen und versucht dort befindliche Daten in fehlerfreie Bereiche zu umzukopieren. Der Vorgang ist sehr zeitintesiv und kann bis zu mehreren Stunden dauern.

34. Manche AVI-Videodateien können nicht abgespielt werden? Das Musikprogramm kann nicht auf bestimmte MP3-Codecs zugreifen. Bringen Sie Ihre Audio- und Videocodecs auf den neuesten Stand. Eine Sammlung aktueller Audio- und Videocodecs können beispielsweise bei Microsoft heruntergeladen werden. Wer den Video-Codec Divx in Version 3 oder den Fraunhofer MP3-Codec installiert hat und danach ein Update des Windows Media Planers aufgespielt hat, kann auf die CD’s nicht mehr zugreifen: Der Media Layer prüft bei seiner Installation, ob die genannten (illegalen) CD’s installiert sind und löscht diese aus dem System.

35. Fast alle Festplatten, CD-ROM- und DVD-Laufwerke bieten mittlerweile Unterstützung für den schnellen DMA-Modus. Doch nicht immer ist er auch in Windows aktiviert. Prüfen Sie die Einstellungen für Datenträger und DVD/CD-ROM-Laufwerke im Gerätemanager. Damit der DMA-Modus unter Windows aktiviert werden kann, muss er jedoch auch im BIOS aktiviert sein.

 

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